"The stomach is full and the head is empty" . Voll waren auch die Speicherplatten der Kameras. Hier beim letzten Shot im Eingang des Burj Al Arab.
Investoren und Unternehmer hatten sich in Dubai vor Ort informiert. Es ging allerdings NICHT darum:
27321 AED, ungefähr mehr als 3000 E, so viel kostete eine angebotene Rarität in der Bar. Nur noch 6 Cocktails wären davon zu bestellen gewesen. Wir verzichteten diesmal.
Meine Empfehlung:
Trotz der manchmal drückenden Hitze hat uns unser dicht gepacktes Besuchs- und Präsentationsprogramm gezeigt, wie viele Möglichkeiten Dubai und Abu Dahbi für eine erfolgreiche geschäftliche Betägigung bieten. Unübersehbar ist der Wille zum nachhaltigen und schnellen Wachstum durch Strukturwandel. Schnell wird auch klar, daß reinen "Glücksrittern" hier schnell die Luft ausgeht. Ein Engagement erfordert die Präsenz vor Ort, Geld und Stehvermögen, von einem selbst oder Spezialisten vor Ort, die schon ein Netzwerk geknüpft haben.
Dies gilt natürlich nicht nur für die Arabischen Emirate, sondern für alle "fernen" Länder. Gleichwohl ist festzustellen, daß die Einwohner der Emirate - aller Klischees zum Trotz - in ihrer Mentalität dem Mitteleuropäer gleichstehen und "verstanden" werden können. Etwas, das in Asien beispielsweise nicht funktioniert. Leider leben die Emiratis in Dubai sehr zurückgezogen (als Minderheit im eigenen Land). Ich wünschte mir, daß die deutsche Community in Dubai, die insgesamt als hochqualifizierte Gemeinschaft angesehen wird, einen intensiveren gesellschaftlichen Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung aufbauen würde. Leider lassen die Arbeit und die Lebensumstände eine Annäherung über ein gewisses geschäftliches Maß hinaus oft nicht zu. Sprache wäre hierbei ganz wichtig. Das ist noch eine Herausforderung.
Die Invesitionsmöglichkeiten und steuerlichen Vorteile, die Dubai bietet wirken aus der Fremde oft wenig greifbar und unseriös. Ein Besuch vor Ort und Gespräche mit den Akteuren macht die Dinge jedoch oft verständlich und bietet einen Einblick in die lokalen Geschäftspraktiken, die den Interessen der Beteiligten dann in jeder Hinsicht gerecht werden. Der Erfolg eines Auslandsengagements hängt auch in Dubai wesentlich von der eigenen Vorbereitung und geprüften Erwartungen ab.
Dr. Carsten Ludwig Riemer
Nöthling Riemer Rechtsanwälte
Düsseldorf/Germany
www.noethling-riemer.de
Kommentiert von: Dr. Carsten Ludwig Riemer | 02. Juli 08 um 16:12 Uhr
Sehr geehrter Herr Riemer,
sie schreiben zu Recht:
"Ich wünschte mir, daß die deutsche Community in Dubai, die insgesamt als hochqualifizierte Gemeinschaft angesehen wird, einen intensiveren gesellschaftlichen Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung aufbauen würde. Leider lassen die Arbeit und die Lebensumstände eine Annäherung über ein gewisses geschäftliches Maß hinaus oft nicht zu. Sprache wäre hierbei ganz wichtig. Das ist noch eine Herausforderung."
Hier liegen enorme Herausforderungen und Perspektiven. Auch die Einbindung poltischer Constellationen, wie EU, UN und globaler Foren, wie das World Economic Forum, das sich jährlich in Mideast trifft. Oder etwa TT 30, die Jugendorganisation des Club or Rome, die ein Projekt "Sustainable Dubai" aufbauen.
Ein besonders tiefgreifender Ansatz, der bereits seit 30 Jahren ganz konkret und praktisch in Südafrika, Mexiko, Singapur und europäischen Ländern erprobt wird , ist Spiral Dynamics integral.
www.spiraldynamics.net
Seit einigen Jahren hat sich ein Zentrum etabliert, das sich insbesondere mit Perpektiven, Strategien und Devlopment Maps für den Mideast beschäftigt. Näheres ist hier zu finden:
www.che-mideast.org
Persönlich bin ich seit 2006 mit dem -noch in Vorbereitung befindlichen- Medien Project Emirates College of Media Arts and Sciences involviert.
www.ecmas.net
Die Frage der weichen Infrastrukturen in Dubai und den UAE ist enorm wichtig. Im Rahmen der Diversifikation sind alle Prozesse der Transformtion Dubais zu einer Wissengesellschaft ausserordentlich bedeutsam.
Dealmaker, Glücksritter und andere Kategorien sind hierfür nicht zuständig.
Consulting Agenturen wie McKinsey und BCG, sowie gewachsene strategische Parnterschaften- etwa der BRD mit Dubai . sind schon weiter.
Viele qualifizierte Player kennen sich untereinander nicht. Ich begrüsse daher ausserordentlich das Blog Projekt von Frau Barton, um hier diverse Ausganspunkte auf einen Radarschirm zu bringen:):)
Beste Grüsse, noch aus Berlin
Albert Klamt
Kommentiert von: Albert Klamt | 21. Juli 08 um 15:54 Uhr
Liebe Damen und Herren,
darf ich Sie bitte auf "HEIMSEH.TV" (http://www.heimseh.tv) hinweisen?
Es ist ein deutsch-sprachiger Filmdienst im Internet, der weltweit deutsch-sprachige Filme, Serien, Dokus, Kinderfilme und TV-Inhalte anbietet.
Er dient im Ausland lebenden deutschsprachigen Menschen, die keine Möglichkeit haben deutschsprachige DVDs zu leihen oder deutsches TV oder Kino zu konsumieren.
http://www.heimseh.tv
Kommentiert von: Mirko Onderbo | 01. November 10 um 23:02 Uhr